© Mehmet Ünal
Ein Label für menschenwürdige Arbeitsbedingungen
Kaffee hat schon eins. Obst, Gemüse, Fleisch und Milch haben oft sogar mehrere. Holz auch. Ärzte hätten gerne eins, Lehrer und Universitätsprofessoren aber auf gar keinen Fall. Die Rede ist hier von Qualitätssiegeln oder Labeln, von manchen heiß begehrt, von anderen wiederum sehr gefürchtet. Nur wenige der auf dem Markt verbreiteten Verbraucherlabel berücksichtigen aber auch soziale Kriterien. Die IG BAU führt jetzt in Kooperation mit dem Peco-Institut, der Stiftung Soziale Gesellschaft sowie dem Europäischen Verband der Wanderarbeiter ein Verbraucherlabel ein, das auch nach den Beschäftigungsbedingungen der Saisonarbeitnehmer in der Landwirtschaft fragt.